


Sardinien Die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres befindet sich nördlich von Sizilien. Die Insel beeindruckt mit einer atemberaubenden Schönheit der Natur, herrlichen, oft kilometerlange Stränden mit weißen, weichen Sand und mit kristallklarem Wasser. Ferienregionen der Insel wie an der buchtenreichen Costa Smeralda (Smaragdküste) zum Beispiel sind daher äußerst beliebt.
Schön anzusehen sind auch die wilden Fels- und Macchialandschaften mit dazwischen liegenden Schafweiden. Auf der Insel findet man viele bizarre, imposante und phantasieanregende Gesteinsformationen vor. Vor allem in den Steinlandschaften der Gallura im Norden Sardiniens warten spektakuläre Felsformationen auf. Hier findet man auch die Insel La Maddalena, zu der rund um die Uhr Fährschiffe fahren. Sie wurde mit den umgebenden kleinen Inseln zum Marinen Nationalpark erklärt. Auch im Osten wechseln sich felsige Steilhänge mit eingelagerten Buchten und Sandstränden ab. Der Westen der Insel hingegen präsentiert sich deutlich flacher und beinah wüstenartig. So findet man an der Costa Verde ausgedehnte Dünen vor. Nur in der Inselmitte zeigen sich Korkeichenwälder, ansonsten herrscht Macchia vor.
Besonders sehenswert und interessant in der südlichen Inselmitte ist Su Nuraxi. Hier befindet sich eine riesige 3500 Jahre alte Nuraghesiedlung. Die massive Festung aus Basaltblöcken wurde aufgrund ihrer Größe und Einmaligkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Über die eindrucksvolle Geschichte Sardiniens kann man sich in den zahlreichen Museen informieren. Doch Spuren von der abwechslungsreichen Vergangenheit findet man überall auf der Insel. Auch die Hauptstadt Caligari ist durchaus einen Besuch Wert. Dem alten Stadtteil mit dem berühmten Castello-Viertel und vielen Amphitheater steht hier der modern geprägte Bezirk auf einzigartige Weise gegenüber.